Paphiopedilum (niveum x wenshanense) x charlesworthii

Na da bin ich aber mal auf die Blüte gespannt. Diese Kombination wird vermutlich Rosa enthalten mit ein wenig grün-gelb am Schuh.

Dieser Beitrag wird aktualisiert sobald die Blüte sich geöffnet hat.

#orchideenhobby #orchideenincolomi

Beallara Peggy Ruth Carpenter ‘Morning Joy’

Kreuzung aus: Beallara Tahoma Glacier x Miltonia Purple Queen (Everglades, 1980)

Standort: halbschattig am West- oder Ostfenster

Temperatur: temperiert, bei 16 – 20 °C

Blütezeit: ganzjährig möglich

Bezugsquellen

Das Beallara Peggy Ruth Carpenter ‘Morning Joy’ kannst Du hier erwerben >>

Odontocidium Tiger Tail

Diese wunderschöne Kreuzung aus Odontoglossum und Oncidium, zeichnet sich durch eine reichhalte Blüte aus. Die Blüten selbst haben eine gelb-weiße Grundfärbung mit einer braunen Zeichnung und einem markanten Fleck auf der vorwiegend weißen Lippe.

In der Kultur ist sie bestens für die Fensterbank geeignet. Sie bevorzugt einen halbschattigen Standort und Temperaturen zwischen 16 – 20 °C.

Nach Abschluss des Neutriebs erscheinen an diesem bis zu zwei Blütentriebe mit zahlreichen Blüten. Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Anzahl der Blüten deutlich zu.

Standort: halbschattig am West- oder Ostfenster, schattiertes Südfenster

Temperatur: temperiert, bei 16 – 20 °C

Blütezeit: Winter und Frühjahr

Bezugsquellen

Das Odontocidium Tiger Tail kannst Du hier erwerben >>

Miltonidium Honey ‘Green Valley’

Es handelt sich um eine Mehrgattungshybride aus Miltonia und Oncidium.
In der Pflege ist sie sehr einfach, blüht bevorzugt im Herbst und Winter.

  • Standort: halbschattiges Ost- oder Westfenster
  • Temperatur: temperiert zwischen 16 – 20 °C
  • Blütezeit: Herbst und Winter

Juwelorchidee (Ludisia discolor)

Diese Orchidee ist anders als die meisten bekannten Fensterbank Bewohner.

Sie ist die einzige Art in der Gattung Ludisia

Ludisa discolor stammt ursprünglich aus Asien. Genauer erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet von China über Myanmar, bis nach Thailand, sowie von Kambodscha bis nach Vietnam, Malaysia, Sumatra und Borneo.

Diese Orchidee überwiegend terrestisch, seltener lithophytisch, in Höhenlagen von 70 bis 1100 m, unter sehr schattigen, warme bis heiße Bedingungen. Sie bevorzugt Auwälder an Laufgewässern, wie Bäche und Flüsse.

Einfache Kultur spricht für die Orchidee

Wie kaum eine andere Orchidee kann Ludisia discolor an sehr schattigen Standorten gepflegt werden. Selbst ein Nordfenster kann für Ludisia schon zu viel Licht bieten. Zu viel Licht ist am heller werdenden Blätter zu erkennen. Es ist somit besser diese Pflanzen noch deutlich dunkler zu stellen.

Als Substrat kann ganz normale Blumenerde oder auch Kräuter- und Gemüsesubstrat eingesetzt werden. Ich habe dieses Jahr einen ersten Versuch mit Colomi gestartet und erhoffe mir hier gute Resultate.

Inwieweit sich die Kultur in einem Glasgefäß als richtig erweisen wird, kann nur über einen längeren Zeitraum beurteilt werden. Ich vermute jedoch, dass sich für die Kultur ein dunkles Gefäß eher eignen würde. Doch da möchte ich erst einmal austesten und Euch über meinen Blog berichten.

Das Blatt nicht die Blüte zählt

Kaum zu glauben, dass gerade das entscheidende Kriterium, welches für die Kultur dieser Orchidee spricht, genau das ist, was für zahlreiche Orchideen für viele den Weg in die Biotonne bedeutet. Orchideen überzeugen in der Regel mit ihren beeindruckenden Blüten in jeder Farbschattierung. Doch Ludisia macht sich darüber keinen Kopf. Viele sogenannte Orchideenliebhaber, haben es fastdick hinter den Ohren, kaum ist die kürzlich gekaufte Orchidee verblüht, wird sie entsorgt, da die jetzt nur noch grüne Orchidee nicht mehr attraktiv ist und es bis zur nächsten Blüte Monate dauert. Also wird eine neue Pflanze gekauft.

Doch genau da weiß Ludisia discolor geschickt zu umgehen. Denn aufgrund ihrer attraktiv gezeichneten Blätter wird sie nicht wegen ihrer Blüte geschätzt, sondern eben wegen der Blätter. Wirklich erstaunlich, doch bei genauerer Betrachtung ist es gut zu verstehen, dass die Blätter zu überzeugen wissen.

Bvo_8024
Ludisia Blätter

Die Blätter sind durchzogen von rotweißen Adern, die das dunkelgrün gefärbte Blatt in seiner Schönheit unterstreichen. Es gibt auch Varietäten mit sehr hellen Blättern und ganz weißen Arten. Hierfür gibt es jedoch keine Bestätigung, dass es sich hier um eine var. alba handelt, jedoch ergänzen diese die Sammlung für jeden Liebhaber dieser doch her ungewöhnlichen Orchidee.

Die Blüte der Ludisia discolor

Doch was ist nun mit der Blüte, werdet Ihr Euch nun fragen. Ist sie wirklich so unscheinbar?
Genau genommen ist jede noch so unscheinbare Blüte unfassbar faszinierend. Schließlich haben alle Blüten den gleichen Zweck, sie müssen die Fortpflanzung der Art gewährleisten. Es ist somit nicht ganz nachvollziehbar ein Lebewese nur wegen eines Aspekts wertzuschätzen. Die Blüte ist weiß mit einer gelben Säule. Die Blütenstände erreichen eine Länge von bis zu 30 cm. Sie erinnern in der Erscheinung eher an unsere einheimischen Orchideen, als an das, was wir uns unter einer Fensterbankorchidee vorstellen.

Die Einzelblüte sind bis zu 15 mm breit und 10 mm hoch. Die Hauptblüte erstreckt sich vom Spätherbst bis in den Winter, diese hält sich für mehrere Wochen. Je nach Kulturbedingungen kann es auch zu anderen Jahreszeiten zu einer Blüte kommen.

Wer dieser Orchidee einen sehr dunklen und warmen Raum zur Verfügung stellen kann, ist mit ihr sehr gut bedient.

Wo kann ich Ludisia discolor kaufen?

Meine Pflanze, wie Du sie auf dem Fotos siehst, habe ich von Orchideen Wichmann.

Ludisia discolor gibt es aktuell bei Orchideen Wichmann, hier klicken >>

Epidendrum porpax

Epidendrum porpax bevorzugt einen kühlen bis temperierten (12-18°C) und schattigen Standort. Das Substrat sollte nie austrocknen.

Die Blüte findet im Winter bis Frühjahr statt.

Erhältlich ist Epidendrum porpax bei Orchideen Wichmann >>

Colmanara Wildcat ‘White lip’

Colmanara Wildcat ‘White lip’ bevorzugt einen halbschattigen und temperierten (16-20°) Standort.

Eine Blüte ist ganzjährig möglich.

Colmanara Wildcat ‘White lip’ gibt es bei Orchideen Wichmann >>

Richtig Gießen in Colomi

Mit Ausnahme einiger Feinheiten ist das Gießen bei Colomi nicht schwieriger als bei anderen Substraten.

Beachtet werden sollte nur, dass Colomi gewissermaßen eine Art Mischung aus dem Fundament ist, dass die Pflanze stabil hält und zu einem bestimmten Grad das Wasser speichern kann.

Auf die Menge kommt es an.

Colomi wird überwiegend für das bepflanzen von Glasgefäßen verwendet, was auf seine dekorativen Farben zurück zu führen ist. Dies erfordert jedoch, dass hier mit Bedacht gegossen werden muss, da die Orchideenwurzel selbst es zwar gerne feucht hat gleichzeitig Staunässe nicht entstehen darf.

Eine zweites sehr beliebtes Pflanzgefäß für Orchideen, nicht nur für Colomi, ist das sogenannte OrchiTop. Hier gilt, dass bei jedem Gießvorgang, der Untersetzer bis zum Rand gefüllt wird. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass der Abstand zwischen den Gießvorgängen ausreichend groß ist, dass die vorhandene Restfeuchtigkeit im Colomi selbst, nicht für zu nasse Bedingungen sorgt. Daher sollte zwischen einzelnen Gießvorgängen darauf geachtet werden, dass noch für ein bis drei Tage nicht nachgegossen werden sollte.

Dies gilt auch für das Glasgefäß, oder besser gesagt vor Allem für das Glasgefäß. Mir selbst ist es schon öfter passiert, dass ich dachte, jetzt ist wieder Zeit zum Gießen. Das hat zwar beim Großteil meiner Pflanzen gestimmt, doch Wasser hat die eine charakteristische Eigenschaft, die dazu führen kann, dass ein Gießfehler passiert. Gerade in Glasgefäßen ist es teilweise nicht erkennbar, dass noch Wasser vorhanden ist. So kann es durchaus passieren, dass obwohl sich am Glasboden noch Wasser befindet, noch mehr Wasser dazu kommt. Ein bereits als Staunässe vorhandenes Problem wird dadurch nur größer.

Wie lässt sich die Staunässe vermeiden?

Zum Einen natürlich durch genaues Hinschauen. Doch das kann leichter gesagt als getan sein, denn Wasser hat eben genau diese Eigenschaft, nämlich dass es durchsichtig ist. Das macht es nicht immer möglich auf den ersten Blick zu erkennen ob noch Wasser vorhanden ist.

Feuchtes Material ist dunkler

Ihr kennt sicher den Effekt, wenn Oberflächen nass werden. Sobald sie in Kontakt mit Wasser treten erscheinen sie merklich dunkler. Dieser Effekt ist zwar nicht auf jeder Oberfläche gleich stark, auch ist es von der Farbe abhängig. Doch wenn man ganz genau hinschaut, wird man eindeutige Unterschiede erkennen.

Genau diesen Effekt nutze ich bei der Kultur von Orchideen in Colomi aus. Doch Vorsicht, wie auf den folgenden Fotos zu erkennen ist, ist das beim weißen Colomi nicht einfach zu erkennen. Bei den meisten Farben ist der nasse und dunklere Teil sehr deutlich zu erkennen.

Wie können wir das nun für uns zu Nutze machen?

Meine Erfahrungswerte sind, dass solang das Colomi noch diese eindeutige Feuchtigkeit anzeigt, dass es noch nicht so dringlich ist mit dem Gießen. Wie lang das bei Euch zu hause dauert bis das Colomi sich wieder einheitlich trocken zeigt, müsst Ihr individuell für Euch herausfinden. Eine pauschale Zeitspanne kann und werde ich nicht nennen, denn das ist im letzten Schritt ungemein wichtig.

Für welche Orchideen gilt dieser Tipp mit dem dunkleren Colomi?

Wenn man es genau betrachtet, gilt das im Grunde für alle Orchideen. Doch das kann trügerisch sein.

Was mehr oder weniger pauschal bei Orchideenhybriden angenommen werden kann, kann gerade bei Naturformen heikel sein.

Hybriden und gerade die speziell gezüchteten Multihybriden, mit all ihren tollen Eigenschaften der Blühfreude und einfachen, fehlerverzeihenden Pflegebedingungen, können viel ertragen. Bei anspruchsvollen Naturformen kann schon die kleinste Unachtsamkeit oder Schwankung in der Kultur zum Verlust der Pflanze führen. Die Tipps, welche ich in diesem Artikel angesprochen habe, stellen also eine Möglichkeit dar leichter einzuschätzen wie viel Wasser bzw. Restfreuchtigkeit noch im Pflanzgefäß vorhanden ist.

Gerade bei Orchideenarten die es eher trocken oder eher nass mögen, muss die zugeführte Wassermenge und auch der Abstand zwischen den einzelnen Wassergaben entsprechend angepasst sein.

Dies gilt nicht nur bei den einzelne Gattungen, sondern auch für jede Arten innerhalb einer Gattung. Auf Grund der unterschiedlichen Herkünfte einzelner Arten, kann es sein, dass innerhalb einer Gattung die Kulturbedingungen sehr komplex und vielfältig sein können.

Vasen, OrchiTop und Pflanztöpfe

Für eine erfolgreiche Kultur ist das Pflanzgefäß an sich reine Nebensache, solang man sich an die Eigenheiten, des jeweiligen Topfes anpasst. Bei einem normalen Orchideentopf fließt das Gießwasser durch die Löcher am Boden direkt ab. Es wird zwar immer eine kleine Menge Wasser an der Topfwand und zwischen dem Substrat zurückbleiben, doch das wird schnell verbraucht sein.

Bei einer Vase ist es so, dass hier nichts abfließen kann und die Feuchtigkeit über die Wurzeln oder durch das Verdunsten wird über die Öffnung entweicht. Hier sind die Bedingungen welche ich unten beschreibe entscheidend, wie lang und wie viel Wasser notwendig ist.

Bei einem OrchiTop schaut es so aus, dass die Orchidee in der Regel über den Untersetzer mit Wasser versorgt wird, oder das Wasser von oben über das Substrat gegossen wird, bis der Untersetzer voll ist. Ist das Wasser komplett aus dem Untersetzer entweicht, wird noch eine gewisse Zeit gewartet. Dies kann zwischen ein bis drei Tage, im Winter auch länger, sein und erst dann wird wieder nachgegossen.

Eine Frage der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und des Standorts

Ein weiterer Aspekt beim Thema richtig Gießen stellen die vorhandenen Bedingungen dar. Nicht jede Wohnung bzw. jedes Orchideenfenster ist gleich. So unterschiedlich die eigenen Vierwände gestaltet sind, so unterschiedlich sind auch die persönlichen Vorzüge beim Heizen, Lüften, Sonnenlicht usw.

Das was wir für richtig und wichtig erachten hat großen Einfluss darauf, wie oft gegossen werden muss. Während wir in unserem alten Bauernhaus andere Bedingungen haben, als Du in einem Neubau, Niedrigenergiehaus oder Hochhaus, sollte klar sein, dass ich nur handfeste Tipps für exakt meine Kulturbedingungen geben kann.
Natürlich sind diese problemlos übertragbar mit den entsprechenden Anpassungen. Diese müssen allerdings immer auch dahingehend optimiert sein, dass die Orchidee selbst nicht unnötig in Stress auf Grund komplett falscher Bedingungen kommt.

Wenn am jeweiligen Standort die Temperatur generell sehr hoch ist, dann trocknen Substrat deutlich schnell ab. Gleichzeitig führt dies zu trockener Luft und die Pflanze selbst fühlt sich nicht mehr wohl. Hier sollte nun nicht mit größeren Wassergaben gegengesteuert werden, sondern die Luftfeuchtigkeit erhöht werden. Das Gegenteil gilt, wenn es zu kühl ist. Dann hält sich das Wasser im Colomi deutlich länger und die Intervalle zwischen den Wassergaben müssen größer werden.

Stehen die Orchideen an einem Fenster mit hoher Sonneneinstrahlung kann dies dazu führen, dass das Colomi deutlich schneller austrocknet. Auch hier muss öfter gegossen werden und vor Allem auch darauf geachtet werden, dass dieser Standort nicht zu sonnig ist. Je nach verwendetem Gefäß, kann es in einer Vase richtig heiß werden und die Orchidee nimmt schaden.

An einem Nordfenster ziehen sich die Tage in die Länge, mangels Licht und niedrigeren Temperaturen fühlen sich hier Orchideen für den schattigeren Bereich so richtig wohl. Hier kann es mit dem Abtrocknen sehr lang dauern, zu frühes gießen, weil man gerade die Orchideen am Südfenster gegossen hat, kann hier schnell zu einem Sumpf für die Wurzeln sorgen.

Mein Tipp an dieser Stelle

Habt Ihr mehrere Orchideenfenster oder Orchideenarten mit unterschiedlichen Bedingungen und Ansprüchen, dann teilt Euch die Kultur ein, so dass Ihr Euch feste Termine für das jeweilige Fenster oder die entsprechenden Orchideen vornehmen könnt. So kommt Ihr nicht durcheinander und den Orchideen wird es so wesentlich besser gehen.

Ihr habt noch Fragen, Kritik und Anregungen?

Schreibe alles hier unter diesem Beitrag in die Kommentare. Lass mich wissen, wenn Du andere Erfahrungen gemacht hast oder wenn Dir einer der Tipps gefallen hat. Ich freue mich auf eine reges Miteinander!

GARDENLINE® Orchideen-Granulat

AB MONTAG, 08.11.2021 , bei ALDI

Ja richtig gelesen, ich mache Werbung.

Aber nicht Werbung im Sinne für Aldi direkt, sondern für das dort angebotene Produkt.

Warum mache ich es? Weil ich es toll finde, dass Colomi so in den Fokus der breiten Masse kommt.

Colomi ist so ein pfiffiges und geniales Produkt

Die Pflege von Orchideen wird so einfach macht, dass mit wenigen Handgriffen, jedes Orchideenfenster aufgepeppt wird. Die Orchideen wachsen besser, die Pflanzen sind gesünder und das ist doch das was Spaß macht.

Das Orchideen-Granulat gibt es in unterschiedlichen Farben und sorgt so für Abwechslung auf der Fensterbank. Gerade in den Phase wo sich keine Blüte an der Pflanze befindet, könnt Ihr so für einen Dekorativen Look sorgen.

Aber Colomi ist doch völlig anders und kompliziert in der Anwendung!

Ist es nicht und das stelle ich fast täglich auf Facebook, Instagram und Youtube unter Beweis.

Tipps zum Einpflanzen und pflege Eurer Orchideen erhaltet Ihr regemäßig auf Youtube.

Probiert das Orchideen Granulat aus, egal ob Ihr jetzt zu ALDI Süd geht oder es direkt bei Colomi kauft.

Hier geht es zum entsprechenden Angebot von ALDI Süd >>

Schaut Euch die Videos an und wenn Ihr Fragen habt, dann seid Ihr bei Orchideenhobby.de gut aufgehoben.

GermanFrench