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Orchideen können unermüdlich blühen, doch das machen sie an den Naturstandorten auch, ohne Dünger…

Doch wie viele Nährstoffe benötigen Orchideen denn nun?

Makronährstoffe

  • Stickstoff (N)
    Stickstoff ist der Energierlieferant schlecht hin, denn Stickstoff beeinflusst einige Prozesse in der Pflanze. Es ist ein Bauelement von Chlorophyll und zahlreichen Enzymen.
    Ein Mangel für zu Chlorosen, Nekrosen und Störungen im Stoffwechsel der Pflanze. Außerdem sorgt ein Mangel auch für schlechtes Wurzelwachstum.
  • Phosphor (P)
    Phosphat ist wie Stickstoff auch an vielen Prozessen in der Pflanze beteiligt. So ist Phosphat die wichtigste Verbindung für die Energieübertragung des Stoffwechsels einer Pflanze. Somit ist klar, dass bei einem Mangel das Wachstum, die Nährstoff- und Wassernutzung stark eingeschränkt sind. Kümmerwuchs ist ein wichtiger Hinweis für eine Phosphormangel.
  • Kalium (K)
    Kalium ist an der Steuerung des Wasserhaushaltes beteiligt, zudem fördert Kalium die Photosyntheseaktivität und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze gegen Krankheiten. Daher sollte ein Mangel erst gar nicht aufkommen, ist jedoch an schlechtem Wachstum der Pflanze erkennbar.
  • Calcium (Ca)
    Zu viel Calcium sollte vermieden werden, dies ist auch der Grund weshalb zu hartes Leitungswasser nicht geeignet ist für Orchideen. Jedoch ist Calcium ebenfalls für die gesunde Pflanzenentwicklung nützlich. Calcium unterstützt die Zellstreckung und förder die Stabilität der Zellmembran. Ein Mangel ist an schwachem Pflanzengewebe zu erkennen.
  • Magnesium (Mg)
    Magnesium ist wie Stickstoff ein wichtiger Baustein des Chlorophylls. 10-30 Prozent des Magnesiums befinden sich im Chlorophyll. Daher führt ein Mangel auch zu erkennbaren Veränderungen des Blattwerks, was an Chlorosen und Verfärbungen zu erkennen ist.
  • Schwefel (S)
    Schwefel ist ein weiterer wichtiger Baustein für den Chlorophyll-Haushalt. Schwefel hilft darüber hinaus auch wachstumsfördernde Enzyme zu bilden. Ein Mangel ist daher an hellen Blättern sowie kümmernden Wuchs zu erkennen.

Mikronährstoffe

  • Mangan (Mn)
    Mangan ist wichtig für den Hormon- und Enzymhaushalt. Manganmangel ist ebenfalls an Blattaufhelungen, Chlorosen und Nekrosen zu erkennen. Außerdem ist das Wachstum und die Wurzelentwicklung gestört.
  • Zink (Zn)
    Zink sorgt für eine bessere Krankheitsresitenz und ist an zahlreichen Prozessen im Enzymhaushalt beteiligt. Ein Mangel führt zu einem gehemmten Wachstum.
  • Kupfer (Cu), Eisen (Fe)
    Beide sind für die Photosynthese und als Aktivator von Enzymen wichtig. Wie bei den bereits genannten anderen Stoffen führt ein Mangel an diesen Spurenelementen zu einem gehemmten Wachstum, Chlorosen und Nekrosen.

Welchen Dünger sollte man nehmen?

Es ist gar nicht so wichtig, dass auf dem Dünger steht, dass dieser für Orchideen geeignet ist. Es kommt viel mehr auf die richtige Zusammensetzung an. Eine Mischung aus allen erforderlichen Makro- und Mikronährstoffen in einer geringen Dosierung. Ein zu „scharfer“ Dünger führt unmittelbar zu verbrannten Wurzeln. Im Grunde kann ein Dünger nicht „weich“ genug sein. Es sollte zu Sicherheit einfach nochmals deutlich stärker verdünnt werden.

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Wann und wie oft sollte gedüngt werden?

Dies ist sehr davon abhängig welche Orchidee und wie sie kultiviert wird.
Muss bei der Orchidee eine strenge Ruhephase eingehalten werden, dann ist in dieser Zeit kein Dünger erforderlich.

Wird die Orchidee durch kultiviert oder ist noch mit dem aktiven Wachstum beschäftigt, dann benötigt die Pflanze auch Nährstoffe. Während des Wachstums würde jede Form von Nährstoffmangel zu einem Schaden führen. Auf vielen Verpackungen steht, dass alle zwei Wochen gedüngt werden soll. Die kann auch problemlos mit einem Viertel der Konzentration bei jedem Gießvorgang geschehen, solang sich die Orchideen im aktiven Wachstum befindet.

Eine kräftige Blüte gibt es nur mit kräftigen Pflanzen

Für eine gesunde und kräftige Blüte müssen Orchideen mit ausreichend Phosphor und Kalium versorgt werden. Dies fördert und verlängert die Blütezeit.

Während des Wachstums ist eine größere Stickstoffkonzentration förderlich. Dies sollte jedoch nicht übertrieben werden.

Neben der Tatsache, dass die Nährstoffversorgung stimmen muss, sind auch andere Faktoren entscheidend, dass sich eine Orchideen richtig wohl fühlt.
Dazu zählt Düngen, Gießen, Luft, Temperatur und Licht.

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