Dendrobium aberrans

Eine Miniaturorchidee aus Papua-Neuginea. Sie ist ein heiß- bis kühlwachsender Epiphyt, der an Baumfarnen und vermossten Baumstämmchen anzutreffen ist. Sie kommen Höhen zwischen 300 und 1800 m vor. Der Blütenstand kann aus bis zu 6 Blüten bestehen. Die Blütezeit erstreckt sich vom Herbst über den Winter bis ins Frühjahr. Auch wenn es sich bei dieser Orchidee um ein sehr kleines Dendrobium handelt, kann diese Pflanze mit dem Alter dennoch beachtliche Ausmaße erreichen, die gerade in der Blütezeit mit zahlreichen Blüten zu beeindrucken weiß.

Dendrobium cumulatum

Ursprung: Assam Indien, östlichen Himalaya, Nepal, Bhutan, Sikkim, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam und Borneo

Wächst in tropischen Tälern und montanen oder sumpfigen Torfwäldern in Höhen zwischen 300 und 1500 m.

Dendrobium cumulatum wird heiß bis kühl kultiviert und blüht im Winter. Die Blüten verströmen einen vanilleartigen Duft.

Dendrobium Cumulatum
Dendrobium cumulatum 12

Rhynchostele cordata

syn. Odontoglossum cordatum

Ursprünglich kommt diese Orchidee in Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Costa Rica und Venezuela vor.

Sie bevorzugt kalte bis warme Bedingungen und wächst überwiegend epiphytisch, seltener terrestrisch, in den baumlosen, alpinen Hochlandsteppen feuchttropisch-äquatorialer Gebirge. Sie kommt in Höhen zwischen 1900 – 3000 Metern vor.

Ihr traubiger Blütenstand mit bis zu 12 Blüten erschein im Frühjahr.

Phalaenopsis javanica

Bei dieser Phalaenopsis muss man unter die Blätter schauen, denn ansonsten fallen einem die Blüten gar nicht auf. Im Gegensatz zu anderen Phalaenpopsis-Arten zeigen die Blüten nach unten und es kann in der Tat vorkommen, dass so eine Blüte komplett verpasst wird.

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Familie: Orchideen (Orchidaceae)
Unterfamilie: Epidendroideae
Tribus: Vandeae
Untertribus: Aeridinae
Gattung: Phalaenopsis
Art: Phalaenopsis amboinensis

Foto: Orchideen Wichmann

Beschreibung

Wie für alle Phalaenopsis Arten typisch ist Phalaenopsis javanica monopodial wachsend.

Der Blütenstand erreicht eine Länge von bis zu 25 cm und trägt mehrere duftende Blüten.

Die Blütenblätter dieser Phalaenopsis sind im Gegensatz zu anderen Arte deutlich fleischiger. Sie bilden eine Art Schale. was dafür sorgt, dass die Blüte sich nie komplett flächig öffnet.

Durch zahlreiche Kreuzungen konnten so zahlreiche Primär- und Multihybriden mit interessanten Blüten gezüchtet werden.

Verbreitung

Der Artname javanica deutet es bereits an, dass diese Art auf der Insel Java gefunden wurde. Dort wächst sie auf Höhen von 700 bis 1000 m.

Pflege

Phalaenopsis javanica bevorzugt einen halbschattigen Standort mit warmen Temperaturen zwischen 20-24°C.
Sie blüht bevorzugt im Frühjahr mit bis zu 4-5 cm großen Blüten.

Eine gute Wasserversorgung und nicht zu kühle Bedingungen sind wichtig. Staunässe muss vermieden werden. Heizungsluft ist zu trocken, hier hilft eine Wasserschale mit z.B. Blähton oder Colomi.

Wie bereits oben geschrieben wächst eine Phalaenopsis monopodial, das bedeutet der Sproß wächst auf einer Achse und das Spitzenmeristem wächst mit jedem neuen Blatt weiter. Daher ist es bei Phalaenopsis wichtig, dass das Blattherz vor Wasser geschützt ist und sich dort kein Wasser auf Dauer sammelt.

Wo kann ich Phalaenopsis javanica kaufen?

Bei Orchideen Wichmann in Celle ist sie gelistet.

Miltonia phalaenopsis

Die Miltonia phalaenopsis stammt ursprünglich aus den Nebelwäldern in Kolumbian.

Dort wächst sie in Höhen zwischen 1200 bis 1500 m, an Orten mit starken Schatten, hoher Luftfeuchtigkeit und kühlen Temperaturen.
Sie ist somit bestens für ein Zimmer geeignet, dass kühle Bedingungen zu bieten hat und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist.

Miltonia phalaenopsis bildet einen 25 cm langen Blütentrieb, der nicht über die deutlich längeren Blätter reicht. Der traubige Blütenstand trägt zwischen drei bis fünf Blüten. Hauptblütezeit ist der Spätsommer.

Die Blüten können einen Duft nach Maiglöckchen und Alpenveilchen verströmen.

Diese Orchideen ist, sofern man ihr diese Bedingungen zur Verfügung stellen kann, eine tolle Bereicherung für das Orchideenfenster.

Wo kann ich die Miltonia phalaenopsis erwerben?

Diese Miltonia gibt es aktuell bei Orchideen Wichmann klickt hierzu auf den folgenden Link https://bit.ly/3oIQ6UV

Was sind Eure Gedanken zu dieser tollen Orchidee?

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Phalaenopsis amboinensis

Wer einmal die Phalaenopsis amboinensis in Blüte gesehen hat, will diese unbedingt bei sich kultivieren. Kaum eine andere Art hat solch eine Zeichnung.

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Familie: Orchideen (Orchidaceae)
Unterfamilie: Epidendroideae
Tribus: Vandeae
Untertribus: Aeridinae
Gattung: Phalaenopsis
Art: Phalaenopsis amboinensis

Foto: Orchideen Wichmann

Beschreibung

Wie für alle Phalaenopsis Arten typisch ist Phalaenopsis amboinensis monopodial wachsend.

Die Blätter können bei älteren Pflanze eine Länge von 30 cm erreichen und haben dabei eine Breite von bis zu 8 cm.

Der Blütenstand erreicht eine Länge von bis zu 20 cm und trägt mehrere duftende Blüten.

Die Blüten selbst können eine Größe von bis zu 5 cm erreichen. Die Blüten haben eine teils kräftige Gelbfärbung mit einer braunen Zeichnung.

Durch das Züchten mit Phalaenopsis amboinensis sind schon zahlreiche schöne Primärhybriden und Multihybriden entstanden.

Verbreitung

Sulawesi und Maluku, sie wächst dort n Höhen von 500 bis 700 m und schattigen Baumkronen des Regenwaldes.
Die Temperaturen am Naturstandort bewegen sich im Mittel bei 30°C. Die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 70% – 90%.

Pflege

Phalaenopsis amboinensis bevorzugt einen halbschattigen Standort mit warmen Temperaturen zwischen 20-24°C.
Sie blüht bevorzugt im Winter bis Frühjahr mit bis zu 5 cm großen Blüten.

Eine gute Wasserversorgung und nicht zu kühle Bedingungen sind wichtig. Staunässe muss vermieden werden. Heizungsluft ist zu trocken, hier hilft eine Wasserschale mit z.B. Blähton oder Colomi.

Wie bereits oben geschrieben wächst eine Phalaenopsis monopodial, das bedeutet der Sproß wächst auf einer Achse und das Spitzenmeristem wächst mit jedem neuen Blatt weiter. Daher ist es bei Phalaenopsis wichtig, dass das Blattherz vor Wasser geschützt ist und sich dort kein Wasser auf Dauer sammelt.

Wo kann ich Phalaenopsis amboinensis kaufen?

Bei Orchideen Wichmann in Celle ist sie gelistet.

Phalaenopsis amabilis

Die Bezeichnung amabilis bedeutet auf lateinisch lieblich bzw. liebenswert. Dies beschreibt das Erscheinungsbild dieser Phalaenopsis Naturform sehr gut. Außerdem ist Phalaenopsis amabilis die Typusart, die als Grundlage für die Artenbeschreibung innerhalb dieser Gattung dient.

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Familie: Orchideen (Orchidaceae)
Unterfamilie: Epidendroideae
Tribus: Vandeae
Untertribus: Aeridinae
Gattung: Phalaenopsis
Art: Phalaenopsis amabilis

Foto: Orchideen Wichmann

Beschreibung

Wie für alle Phalaenopsis Arten typisch ist Phalaenopsis amabilis monopodial wachsend.
Die Blätter können bei älteren Pflanze eine Länge von einem halben Meter erreichen und haben dabei eine Breite von bis zu 10 cm.

Der Blütenstand kann bei einer kräftigen und ausgewachsenen Pflanze eine Länge von einem Meter erreichen, ist meist stark verzweigt.

Die Blüten selbst können eine Größe von bis zu 10 cm erreichen. Sie sind fast komplett weiß, nur die dreilappige Lippe ist gelb und der Kallus ist rot punktiert. Nach einer folgreichen Bestäubung verwelken die Blütenblätter rasch und es entwickelt sich eine etwa 7 cm lange Samenkapsel.

Phalaenopsis amabilis spielt auf Grund ihrer großen weißen Blüte bei der Züchtung neuer Sorten eine wichtige und entscheidende Rolle. So wurden durch das Züchten mit Phalaenopsis amabilis sind schon zahlreiche schöne Primärhybriden und Multihybriden entstanden.

Verbreitung

Südostasien, Philippinen, Indonesien.
Dort wächst Sie in den Regenwäldern auf Stämmen und Ästen, welche über Wasserläufe und Sümpfe hängen. Man findet sie bis in Höhen von 600 m unter heiß bis warmen Bedingungen. So könnte sie fast als Warmduscher bezeichnet werden.

Pflege

Phalaenopsis amabilis bevorzugt einen halbschattigen Standort mit warmen Temperaturen zwischen 20-24°C.
Sie blüht bevorzugt im Frühjahr bis Sommer mit bis zu 10 cm großen Blüten.

Eine gute Wasserversorgung und nicht zu kühle Bedingungen sind wichtig. Staunässe muss vermieden werden.

Wie bereits oben geschrieben wächst eine Phalaenopsis monopodial, das bedeutet der Sproß wächst auf einer Achse und das Spitzenmeristem wächst mit jedem neuen Blatt weiter. Daher ist es bei Phalaenopsis wichtig, dass das Blattherz vor Wasser geschützt ist und sich dort kein Wasser auf Dauer sammelt.

Wo kann ich Phalaenopsis amabilis kaufen?

Bei Orchideen Wichmann in Celle ist sie gelistet.

Encyclia

Encyclia sind ausdauernde, epiphytisch und lithophytisch wachsende Orchideen. Sie wachsen symbodial und bilden auf einem kurzen Rhizom in kurzen Abständen Pseudobulben aus. Je nach Art finden sich an der Spitze der Bulben meist zwei, seltener vier Laubblätter. Die Blütenstände sind meist rispig, teils traubig und selten Einzelblütig.

Herkunft und bevorzugte Lebensweise
Epidendrum ist fast in der gesamten Neotropis anzuteffen.

Encyclia ist in der gesamten Neotropisch anzutreffen. Mit rund 120 Arten ist diese Gattung relativ klein. Sie meisten Arten wachsen epipythisch in je nach Jahreszeit trockenen Wäldern, andere Arten bevorzugen immerfeuchte Wälder.

Dieser nicht zu unterschätzende Hinweis bezüglich des Naturstandortes ist wichtig für die erfolgreiche Kultur zur hause. Denn unter den falschen Bedingungen kann sich eine Art zwar für eine gewisse Zeit halten, wird jedoch früher oder später darunter leiden.

Kultur Bedingungen
Einen gattungstypischen und allgemeinen Kulturtipp ist schwierig.

Bei einer reinen Kultur im Haus ist das wichtigste für eine Erfolgreiche Kultur das passende Substrat und die richtige Dosierung der Wasser- und Düngergaben. Die überwiegend vorherrschende Raumtemperatur wird allerdings spätestens im Winter meist unterschätzt. Gerade wenn viele Arten eine Ruhephase einlegen sind hier kühlere, nicht kalte, jedoch wenige grad kühlere Bedingungen als im Sommer wichtig. Auch die Wasser- und Düngergaben sollten reduziert oder ganz ausgesetzt werden.

Über die Sommermonate freuen sich die Pflanzen auf einen Aufenthalt an einer geeigneten Stelle im Garten. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Schnecken kein leichten Spiel haben.

Die im stationären Gartenhandel erhältlichen Hybriden sind auf eine reiche Blüte und einfache Kultur gezüchtet und sollten sich auf jeder Fensterbank gut entwickeln.

Die Hybriden aus Encyclia sind direkt an der Blütenform zu erkennen.

Epidendrum

Epidendrum stellt innerhalb der Familie der Orchideen eine recht große Gattung mit über 1600 Arten dar. Sind sind überwiegend epiphytisch wachsend, nur vereinzelnd auf und zwischen Felsen zu finden. Epidendrum stellt in der neotropischen Flora einen wichtigen Teil der Orchideen dar.

Der Habitus von Epidendrum zeichnet sich durch ein kriechendes Rhizom aus, welches in regelmäßigen Abständen sogenannte Sympodien ausbildet, also einzelne Sprosse. Es gibt jedoch auch Arten die nur einen einzelnen Spross ausbilden und somit monopodial wachsen.

Die Blütenstände wachsen nach Abschluss des Sprosses aus der Spitze, meist aus einer Blütenscheide, heraus. Je nach Art ist der Blütanstand eine Dolde, Rispe oder einzelne Blüte.

Für mich sind die mehrblütigen Arten die echten Highlights, erst recht wenn mehrere Blütenstände zeitgleich am blühen sind. Gerade ältere Exemplare können regelrecht explodieren.

Es gibt jedoch auch sehr kleine Arten, die auf Grund ihrer unscheinbaren Art geradezu entzücken.

Herkunft und bevorzugte Lebensweise
Epidendrum ist fast in der gesamten Neotropis anzuteffen.

Einzelne Arten sind am nördlichsten Standort im subtropischen Südosten der USA zu finden, es gibt jedoch auch Arten die bis in den Süden von Argentinien zu finden sind.

An ihrem Naturstandort kommen sind in jahreszeitlich abhängig feuchten bis trockenen Wälder vor. Was ein wichtiger Hinweis für die Kultur ist. Der überwiegende Teil der Arten findet sich an den Naturstandorten im Kronenbereich hoher Bäume an den äußeren und sonnigen Bereiche. Einzelne Arten bevorzugen Humusansammlungen oder Nester von in Bäumen lebenden Ameisen. Auch das deutet auf die Kulturbedingungen dieser Gattung hin.

Es gibt jedoch auch echte Spezialisten unter den Epidendrum Orchideen. Arten die auf ruderalen Böden, Straßenrändern und Dünen, sehr gut zurecht kommen. Das Interessante ist, dass durch diesen Druck sich unter diesen Bedingungen schnell entwickeln zu müssen, diese Arten innerhalb kürzester Zeit zur Blüte kommen. Wo andere Arten ohne Druck mehrere Jahre benötigen, kommen diese bereits nach ein bis zwei Jahren zur Blüte.

Weitere Spezialisten kommen auch in den Grasländern der Anden (Páramos) und Tafelbergen (Tepui) vor. Tepuis sind durch Erosion entstandene bis knapp 3000 m hohe Berge mit einer senkrecht abfallenden Wand. Die Plateaus der Tepuis befindet sich somit weit über dem Regenwald und die Bedingungen unterscheiden sich somit sehr von denen im Regenwald. Auf Grund dieser räumlichen und klimatischen Trennung, sind die dort heimischen Arten die wahren Helden.

Kultur Bedingungen
Einen gattungstypischen und allgemeinen Kulturtipp ist schwierig.

Wie wir bereits erfahren haben, gibt es innerhalb der über 1600 Arten einige an extreme Situationen angepasste Arten. Eine allgemeine Kulturanleitung hier zu schreiben wäre somit recht schwierig.

Es ist also nur möglich die Bedingungen so zusammen zu fassen, dass die der größte Teil einen hellen bis sonnigen Standort bevorzugen. Nährstoffe und eine gute Wasserversorgung wird während der Wachstumszeit sehr bevorzugt. Arten mit einer ausgeprägten Ruhephase müssen diese bekommen, ohne völlig auszutrocknen. Staunässe ist auf jeden Fall zu vermeiden.

Über die Sommermonate freuen sich die Pflanzen auf einen Aufenthalt an einer geeigneten Stelle im Garten. Hier sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass Schnecken kein leichten Spiel haben.

Die im stationären Gartenhandel erhältlichen Hybriden sind auf eine reiche Blüte und einfache Kultur gezüchtet und sollten sich auf jeder Fensterbank gut entwickeln.

Bulbophyllum

Mit über 1000 Arten ist die Gattung Bulbophyllum die größte innerhalb der Familie der Orchideengewächse.

Die Gattung trägt Ihren Namen zurecht, denn schaut man sich die Pflanzen an, stellt man fest, dass diese aus lauter Bulben mit einem oder zwei Blättern bestehen. Bulbos bedeutet auf griechisch so etwas wie Knolle und phyllon steht für Blatt,. Somit stellt die Bezeichnung “Knollenblatt” oder eben Knolle mit Blatt, genau das dar wie die Pflanze ausschaut.

Bullbophyllum-Orchideen wachsten sympodial, eine Bulbe reiht sich wie an einer Perlenkette an die nächste an. Dieses Rhizom wächst kriechend und sorgt so dafür, dass die Pflanze sich mit jeder neuen Bulbe vorwärts bewegen kann. die Bulben können auch horstartig nah bei einander sitzen.

Traubiger Blütenstand mit teils kräftigem Geruch

Der Blütenstand wächst aus der Seite der Pseudobulbenbasis. Im gegensatz zu vielen anderen Orchideen besitzen die Pollinien kein Haftorgan.

Als Duftorchidee kann man Bulbophyllum Orchideen nicht unbedingt einordnen. Sie haben zwar wundervolle Blüten, jedoch werden einige Arten dieser Gattung durch Fliegen bestäubt. Fliegen werden meist von Gerüchen angelockt, die für unsere Nasen nicht sonderlich attraktiv erscheinen. Die Gerüche von totem organischen Material wie Fäulnis, Verwesung und Aas sind hier die bevorzugten Düfte der Bulbophyllum.

Doch zum Glück ist dies nicht bei allen Arten der Fall und wir können uns an den Blüten erfreuen ohne die Nase zu halten zu müssen.

Verbreitung der Bulbophyllum Orchideen

Bulbophyllum findet man in Südostasien, Indien und Afrika. Diese Region wird auch als Paläotropis bezeichnet und stellt die floren- und faunenreichsten Gebiete der Erde dar. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Gattung so viele Arten ausbilden konnte.

Pflege von Bulbophyllum

Der ideale Standort für die meisten Bulbophyllumarten stellt ein halbschattiger bis schattiger Standort dar. Bezogen auf unsere Fenster wären dies Ost- oder Westfenster. Im Grunde gingen auch südlich ausgerichtete Fenster, wenn die Pflanzen ausreichend Abstand vom Fenster haben. Bevorzugt werden meist Temperaturen zwischen 20-25 °C. Im Winter ist die Situation etwas anders, wie wir selbst auch etwas ruhiger werden, bevorzugen die Bulbophyllum Orchideen ebenfalls eine mehrwöchige und kühlere Periode. Diese Phase gibt den Orchideen meist einen Anreiz für eine stärkere Blühphase. Während dieser Erholungsphase sollten Bulbophyllum trockener kultiviert werden.

Im Sommer benötige n Bulbophyllum deutlich mehr Wasser, regelmäßiges Gießen ist hier das A und O.

Bulbophyllum Orchideen düngen

Bei diesen Orchideen darf nur vorsichtig gedüngt werden. Zu viel und die Pflanzen nehmen Schaden oder entwickeln sic nicht richtig. Deutlich zu wenig und die Pflanzen wachsen unregelmäßig. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die neuen Bulben stets mindestens gleich groß sind wie die vorangegangene Bulbe. Werden die Bulben immer kleiner, dann stimmt etwas nicht. Eine einzelne abweichende Bulbe ist jedoch noch kein sicheres Indiz.

Bei noch jungen Bulbophyllum gilt, dass jeder Trieb größer als der vorangegangene sein muss. Erst wenn die Bulben einheitlich groß sind, ist die Pflanze praktisch “erwachsen.

Es gilt auf jeden Fall, dass auf eine regelmäßige jedoch schwache Düngung zu erfolgen hat. Im Winter sollte auf das Düngen verzichtet werden, da hier das Wachstum sehr langsam abläuft oder sogar pausiert.

Bulbophyllum im Sommer draußen pflegen

Kann man Bulbophyllum im Sommer draußen pflegen, wird sich der eine oder die andere fragen. Ja es ist möglich, sofern die Temperaturen und die Möglichkeiten es zu lassen. Die schwankenden Witterungsbedingungen in der warmen Jahreszeit, auch wenn die Temperaturen mal deutlich niedriger oder höher sind, fördert dies bei allen Orchideen die gesunde und kräftige Entwicklung. Als idealem Standort wählt man hier ebenfalls einen schattigen oder halbschattingen Standort. Ich nutze meist einen Standort auf unsrer nach Nordwest ausgerichteten Terrasse unter der Überdachung. So sind die Pflanzen von oben geschützt und bekomme durch den Sonnenuntergang spät am Abend noch etwas direktes Licht.
Auch ein Standort mit Regeneinfluss ist gut geeignet, hier können die Pflanzen zu, Beispiel in einen Obstbaum gehangen werden.

Kommentare

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