Orchideen
außerhalb
der Fensterbank.
Eindrücke aus Ländern, Naturstandorten und Märkten — mit dem Blick auf das, was wir daraus für die eigene Kultur mitnehmen können.
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Reiseziele
Orchideen im Alltag anderer Länder
Hauswände, Innenhöfe, Straßenszenen — wenn Orchideen einfach dazugehören.
Fensterbank vs. Natur
Was in der Natur „normal“ ist — und warum unsere Pflege oft in die falsche Richtung denkt.
Wer gesehen hat, wie Bulbophyllum an einem nebelverhangenen Felshang bei 1.600 m Höhe wächst, pflegt sie danach anders. Was in der Natur normal ist — und was das für die Fensterbank bedeutet.
Beobachtungen statt Bestimmung
Nicht jede Orchidee muss sofort benannt werden. Erst schauen, dann verstehen.
Was nehme ich mit
für die Fensterbank?
Orchideen aus Berglagen wie Sapa erleben kühle Nächte. Wer das weiß, versteht, warum seine Paphiopedilum im kühlen Schlafzimmer besser blühen als im warmen Wohnzimmer.
In vielen tropischen Regionen gibt es ausgeprägte Trockenzeiten. Orchideen, die das gewohnt sind, profitieren von einer gezielten Gießpause — die Blühinduktion liegt oft genau darin.
Orchideen in der Baumkrone haben Wurzeln, die zwischen Regen und Trockenheit wechseln. Dauerfeuchtes Substrat ist ihr natürlicher Feind — deshalb gilt: lieber zu wenig als zu viel gießen.
