Restrepia Orchideen pflegen: Kultur & Standort-Tipps

Restrepia Orchideen sind faszinierende Mini-Epiphyten aus Südamerika mit über 50 Arten. Diese besonderen Orchideen ohne Pseudobulben benötigen je nach Herkunftshöhe unterschiedliche Kulturbedingungen. Erfahren Sie alles über die richtige Pflege dieser unauffälligen Schönheiten.

Restrepia Orchideen gehören zu den faszinierendsten Mini-Orchideen für Liebhaber botanischer Raritäten. Diese kleinen, epiphytisch wachsenden Orchideen aus Südamerika bilden keine Pseudobulben und bestechen durch ihre ungewöhnlichen Blüten. Mit über 50 bekannten Arten bietet die Gattung Restrepia eine große Vielfalt für Sammler, die das Besondere suchen. Von den Tälern bis in 3.500 Meter Höhe in Peru, Ecuador, Kolumbien und Venezuela stammend, stellen diese Orchideen unterschiedliche Ansprüche an ihre Kultur. Die richtige Pflege hängt entscheidend von der Herkunftshöhe der jeweiligen Art ab.

Restrepia sind kleine, epiphytisch, auch lithophytisch wachsende Orchideen. Diese Orchideen bilden keine Pseudobulben aus.

Restrepia ist eine kleine Gattung

Mit etwas mehr als 50 Arten ist diese Gattung recht klein. Jedoch reicht dies aus um wirkungsvoll unauffällig zu sein. Diese Orchideen stellen schon etwas ganz besonderes dar und die Faszination geht auf jeden Fall von der Blüte aus.

Herkunft von Restrepia

Die Gattung Restrepia findet ihr Hauptverbreitungsgebiet im nördlichen Teil von Südamerika. Also Länder wie Peru, Ecuador, Kolumbian, Venezuela, Brasilien. Sie wachsen dort in Tälern und bis in Höhen von 3500 m. Auf Grund dieser unterschiedlichen Höhenlagen ist es wichtig in der Kultur zu wissen um welche Art es sich handel. Denn die Temperaturen nehmen mit jedem Höhenmeter ab. Arten aus niedrigeren geschützeren Standorten bevorzugen meist eine temperiert bis warme Kultur, einzelne sogar eine heiße oder auch kalte Kultur, denn auf über 3000 m kann von angenehm warm nicht mehr gesprochen werden.

Kulturbedingungen von Restrepia

Restrepia führt wächst vorzugsweise vor intensiver Sonnenstrahlung geschützt. Je nach Standort sind die Bedingungen hell bis schattig. Halbschatten wir von manchen Arten ebenso toleriert. Die Temperaturen reichen von kühl über temperiert bis warm. Wie bereits geschrieben unterscheiden sich die Kulturbedingungen sehr von Art zu Art.

Siehe auch  Rhynchostele cordata: Pflege der mexikanischen Hochland-Orchidee

Ist man sich nicht sicher welche Art sich in Kultur befindet, kann mit Temperaturen von 16 bis 20 °C nicht zwingend etwas falsch gemacht werden. Jedoch sollte darauf geachtet werden wie sich die Pflanze weiter entwickelt. Bei niedrigen Temperaturen wird ein Wachstumstopp erkennbar sein. Bei zu viel Wärme wird eine kühl zu kultivierende Pflanze ebenfalls demonstrativ zeigen, dass etwas nicht stimmt.

Aufbau der Blüten von Restrepia

Die Blüten wachsen einzeln aus der Blattbasis. Das Kelchblatt entwickelt sich aufrecht und formt eine keulenförmige Spitze aus. Die seitlichen Kelchblätter sind miteinander verwachsen. Dieses sogenannten Synsepal stellt auf den ersten Blick den Hauptteil der Blüte dar. Denn dieser Teil, der mit nur 10-30 mm groß ist, macht optisch die ganze Blüte aus. Auf Grund der vielseitigen Farbgebung von Weiß über Gelb und Orange bis hin zu Rosa, Lila und Rot, sind Rstrepia Orchideen trotz ihrerses kleinen Wesens durchaus auffällig. Die Farben gehen teilweise ineinander über und sind durchzogen von kontrastreichen Streifen und Flecken.

Die seitlichen Kronenblätter wirken wie die Fühler eines Schmetterlings, der ebenfalls in einer keulenförmigen Spitze endet.

Restrepia mohrii

Restrepia mohrii wächst in Höhen von 1400 bis 1750 m. Sie bevorzugt eine warme Kultur. Aktuell steht sie bei mir in einer Glasvase und goldfarbenen Colomi. Bisher scheint Ihr diese Kulturmethode zu gefallen, denn sie treibt neue Blüten.

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Siehe auch  Dendrobium faciferum: Pflege der exotischen Orchidee

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